Bei moderaten Temperaturen um die 20°C Grad konnten wir endlich wieder im Garten herum werkeln, ohne einen Hitzschlag fürchten zu müssen. Einige Pflanzen im Kräuterbeet benötigten dringendst einen kleinen Rückschnitt, um das Aroma zu erhalten. [Bild. Nr. 1/01-1/04]
Nächste Station war der kleine Kartoffelturm. Das abgraben war, durch die stark verdichtete Erde, langwieriger als gedacht und die Ausbeute von 3,5 Kilo eher gering. Allerdings hatten wir an diesen Turm keine allzu großen Erwartungen, da alles an Kartoffeln rein gepackt wurde, was vom Vorjahr noch übrig war. [Bild. Nr. 1/05-1/09]
Der Knoblauch erhält heuer mehr Platz, da die Vorräte der letzten Ernte bereits jetzt so gut wie aufgebraucht sind. Ein Beet konnten wir noch vorbereiten bevor wir erneut zu einer Zwangs-Pause verdonnert wurden. [Bild. Nr. 1/10-1/11] Diesmal war es jedoch der Regen, der unseren Tatendrang abrupt stoppte. – Was der August so verbissen zurückgehalten hatte, kam nun Eimer weise vom Himmel und machte sämtliche Tätigkeiten im Garten unmöglich.
Zeit den Dörrautomat an zuwerfen – zu den Paprikas und Tomaten haben wir noch ein paar Zwiebel aus dem Garten geholt und schon hat man ein paar leckere Snacks zum Knabbern [Bild. Nr. 1/12-1/18]
Die sintflutartigen Regengüsse hat unser Garten gut weg gesteckt. Nicht zu Letzt durch die vielen Ameisen und Regenwürmer die den Boden für die Aufnahme derartiger Wassermassen bestens vorbereitet haben. [Bild. Nr. 2/01-2/09]
Die kleinen Pflänzchen inklusive Topfpflanzen haben wir wieder untergestellt [Bild. Nr. 2/10-2/12], die restlichen Pflanzen haben die heftigen Unwetter gut überstanden [Bild. Nr. 2/13-2/19]
Bis auf die Tomaten, die permanent nasses Wetter überhaupt nicht vertragen, denn alle bereits roten Früchte sind aufgeplatzt [Bild. Nr. 2/20-2/22] – so betrachtet war es gut , dass die Fleischtomaten noch nicht reif waren. [Bild. Nr. 2/23-2/25]
Nachdem die Trockenphasen sehr rar und die Sonnenstunden noch rarer geworden sind, muss der große Kartoffelturm noch warten. Der permanente Regen hat die Erde zu matschig gemacht, die Kartoffeln im inneren aber hoffentlich noch nicht verfaulen lassen. [Bild. Nr. 2/26-2/27]
Nach dem Regen kommt ja bekanntlich die Sonne und die hat auch gleich wieder den Sommer mitgebracht. Die erfrischende Dusche und die anschließenden Temperaturen um die 27°C Grad haben dem Garten richtig gut getan.
Die Wiese hat ihr grün zurück erhalten [Bild. Nr. 3/01-3/08] die Pflanzen wachsen und gedeihen weiterhin prächtig, [Bild. Nr. 3/09-3/20], die Fleischtomaten beginnen Farbe anzunehmen – nur die aufgeplatzten Tomaten haben sich vom vielen Nass nicht mehr erholt. [Bild. Nr. 3/21]
Durch das herrliche Wetter konnten wir endlich wieder raus und mit neuen Vorhaben beginnen. Zum einen war das der Bereich um den Flieder der einer „Sanierung“ bedurfte, um im Winter wieder besser an die Futterplätze für die Vögel zu gelangen. Die Fertigstellung kann jedoch erst erfolgen, wenn die Taubnesseln verblüht sind und nicht mehr als Nahrungsquelle für die Bienen und Hummeln dienen. [Bild. Nr. 4/01-4/06]
Das zweite Projekt betrifft den Ersatz des roten Beetes. – Durch die Tiefe des Beetes kommt man nur schwer an die hinteren Pflanzen heran. Etwas, das bei den im Vorjahr gepflanzten und hoch wachsenden Tomatenstauden nicht so sehr aufgefallen ist. Der Zuschnitt und Zusammenbau der neuen Beete wird allerdings etwas länger dauern, da die Bretter ziemlich schief und krumm sind. [Bild. Nr. 4/07-4/10]
Zwischendurch galt es noch ein passendes Plätzchen für unseren Neuzugang, ein Zitronenbäumchen, zu finden. Das Geschenk einer lieben Bekannten ist nicht winterhart und muss daher im Topf bleiben. [Bild. Nr. 4/11-4/12]
Und dann stand auch bereits die nächste Ernte der Tomaten (immerhin noch 3,4 Kilo) und Paprika (ca. 18 Stück) an, die wir erneut zu gefüllten Paprika mit Tomatensauce verarbeitet haben. [Bild. Nr. 4/13-4/18] Da es vermutlich für heuer die letzte, größere Menge sein wird, die es zu ernten gibt, haben wir die Familie eingeladen und quasi ein „Erntedank-Essen“ daraus gemacht.
Für die Erde des noch zu erntenden Kartoffelturms wollten wir ohnehin ein dauerhaftes Zwischenlager bauen. Das weiterhin anhaltend sommerliche Wetter bietet sich geradezu an, dies noch heuer zu erledigen.
Also haben wir Holz besorgt, die bereits abgelegte Erde vorerst wieder ins „Bigbag“ zurück gepackt und den Bereich für den Holzverschlag frei gemacht und begradigt. [Bild. Nr. 5/01-5/04]
Zwei Tage später stand die Mauer aus Holz, die gleichzeitig auch einen besseren Sichtschutz abgibt. [Bild. Nr. 5/05-5/13] Um die Fläche ein wenig vom Weg abzutrennen haben wir den Bereich betoniert und somit die gewünschte Kante erhalten, damit sich der Kies nicht mit der Erde vermischen kann. [Bild. Nr. 5/14-5/18]
Die bereits vor einiger Zeit umgepflanzten Winter-Salat Pflänzchen sind mittlerweile schon recht groß geworden [Bild. Nr. 6/01] und sollten eigentlich ins Hochbeet. Allerdings haben sich dort die Samen des ausgewachsenen Salat Pflänzchen selbst ausgesät und fleißig zu wachsen begonnen. [Bild. Nr. 6/02] Also musste Plan B her, – der Winter Salat, der ohnehin bis -20°C Grad aushält, kommt einfach zum Karfiol ins Beet. [Bild. Nr. 6/03-6/07]
Und nachdem auch der Beton unseres „Erdlagers“ ausgehärtet war, konnten wir endlich mit der Ernte des zweiten Kartoffelturms beginnen. [Bild. Nr. 6/08-6/13] Der Turm beinhaltete doch mehr Erde als erwartete und veranlasste uns eine zusätzliche Wand beim Holzverschlag anzubringen. [Bild. Nr. 6/14-6/17] Die Ernte selbst wiederum war mit knapp 10 Kilo eher gering. [Bild. Nr. 6/18]
Pünktlich zu Herbstbeginn hat sich das Wetter dann gedreht und die Verlängerung des Sommers ziemlich abrupt unterbrochen. Die Temperaturen sind schlagartig auf unter 20°C Grad gesunken und zwischen den selten gewordenen Sonnenstrahlen hat sich regnerisches und teilweise recht stürmisches Wetter breit gemacht.
Zeit die letzte größere Ernte in diesem Jahr einzubringen. [Bild. Nr. 7/01-7/04] Die noch grünen Tomaten dürfen im Haus weiter reifen, [Bild. Nr. 7/05] einen Teil der Paprikas haben wir getrocknet und ein paar lassen wir noch an den Stauden wachsen. [Bild. Nr. 7/06-7/08] An der Gurkenstaude im Hochbeet haben wir tatsächlich noch eine Frucht gefunden, die ebenfalls bleibt wo sie ist, um noch ein wenig größer zu werden. [Bild. Nr. 7/09]
Kapuzinerkresse und wildes Basilikum können sich nun so richtig in den Beeten ausbreiten [Bild. Nr. 7/10-7/14] und vor lauter werkeln hätten wir beinahe die hübschen Blüten des Honig-Melonen Salbeis übersehen. [Bild. Nr. 7/15]
So ganz wollte sich der Sommer aber noch nicht verdrängen lassen und hat Ende September ein paar sehr schöne und sonnige Tage hervor gezaubert.
Ideal um den Bereich beim Flieder fertig zu stellen, das Gurkenbeet inklusive Rankgitter auf seinen neuen Platz zu schaffen und die neuen, geschützten Futtersäulen für die Vögel zu testen. [Bild. Nr. 8/01-8/15]
Die Knoblauch Beete sind nun ebenfalls alle vorbereitet und die Erdbeerstauden haben ein neues Plätzchen erhalten. [Bild. Nr. 8/16-8/18]
Zudem haben wir für das rote Ersatzbeet einen stabilen Rahmen gezimmert, [Bild. Nr. 9/01-9/05] und die störrische Bretter zum Teil auch schon angebracht. [Bild. Nr. 9/06-9/08] Das rote Beet ist entfernt [Bild. Nr. 9/09] und so nebenbei hat das Erdlager einen eigenen Bereich zum Sieben bekommen. [Bild. Nr. 9/10-9/12]