Wie zum Stichtag sind die Temperaturen Anfang April milder geworden, der Startschuss für die Natur um so richtig los zulegen. Zu den bunten Krokussen gesellen sich, je wärmer es wird immer mehr Blümchen. [Bild. Nr. 1/01-1/18]
Zu guter Letzt haben auch die Tulpen ihre Knospen geöffnet und dem Kirschbaum seinen mittlerweile gewohnten bunten Kragen verpasst. [Bild. Nr. 1/19-1/21]
Unsere vorgezogenen Pflänzchen kamen bereits Anfang April in den Genuss des Frühlings. Im Hochbeet konnten sie vor den noch kühleren Nächten geschützt werden und am Tage die wärmende Sonne genießen. [Bild. Nr. 2/01-2/10]
Nach und nach haben wir dann in einigen Beeten die ersten Samen aus gebracht, ein paar zusätzliche Kräuter gepflanzt und etliche der vorgezogenen Pflänzchen ins Hochbeet übersiedelt. [Bild. Nr. 2/11-2/16]
Die überdurchschnittlich warmen Temperaturen lassen unsere Pflanzen sehr gut gedeihen und vor dem Austrocknen der Erde hilft das aufgelegte Stroh. [Bild. Nr. 2/17-2/23] Selbst aus einem unserer Kartoffeltürme ragen schon die ersten Triebe heraus. [Bild. Nr. 2/24]
Für den Schutz des Kohlgemüses wurde heuer rechtzeitig vorgesorgt. Die Insektenschutzgitter helfen hoffentlich die weiße Fliege im großen Maße abzuhalten. [Bild. Nr. 2/25-2/27]
Aber auch unter Wasser beginnt das Leben wieder aktiver zu werden. Die dicke Eisdecke noch einen Monat zuvor, haben die Bewohner in der Tiefe gut überstanden. Fische, Teichmolche und Schnecken, alle sind wohlauf und die Behauptung Fische und Teichmolche können nicht im selben Teich existieren wäre hiermit ebenfalls widerlegt [Bild. Nr. 3/01-3/17]
Recht zahlreich erschienen und zudem auch besonders aktiv sind heuer die Frösche.[Bild. Nr. 3/18-3/21] Glücklicherweise ist ihr quacken sehr verhalten, so als wüssten sie um den Unwillen der Nachbarschaft über ihre Anwesenheit. Und der Nachwuchs gehört, obwohl sehr zahlreich vorhanden, ohnehin zu den ganz Ruhigen.[Bild. Nr. 3/22-3/23]
Etwas argwöhnisch wurde auch das nun fertig gestellte Insektenhotel zur Kenntnis genommen. Im Winter begonnen, konnten wir es nun, dank der warmen Temperaturen endlich befüllen. [Bild. Nr. 3/22-3/27]
Dem regen Andrang , im Besonderen durch die Bienen, war die Eröffnung des Hotels längst überfällig. Dass veranlasste uns direkt nach Eröffnung einen zusätzlichen „Trakt“ hinzuzufügen. Innerhalb nur weniger Tage waren auch hier etliche der Öffnungen bereist verschlossen [Bild. Nr. 3/28-3/36] Die Insekten fühlen sich wohl und uns freut’s.
Ein paar warme Tage und die Metamorphose des Gartens läuft beinahe im Zeitraffer ab. Die Bäume und Sträucher blühen und grünen um die Wette und lassen den Garten täglich in einem neuen Kleid erscheinen.[Bild. Nr. 4/01-4/26].
Bei all den vielen Blüten im Garten, dürfen die Forsythien Sträucher in unserem Vorgarten nicht unerwähnt bleiben. Sie sind im Frühling mit einer der ersten Lichtblicke. [Bild. Nr. 4/27].
Auch die Obstbäume mischen ordentlich mit. Mit seinen rosa beinahe fragil wirkenden Blüten eröffnet der Marillenbaum die Saison. [Bild. Nr. 5/01-5/08] Wenn er seine Blüten beginnt abzuwerfen startet der Kirschbaum erst richtig durch. [Bild. Nr. 5/09-5/13]
Ende des Monats allerdings zeigen beide bereits das, worauf wir uns im Sommer freuen können. [Bild. Nr. 5/14-5/15]
Apfel– und Birnbaum, erst im vorigen Herbst gepflanzt, zeigen ebenfalls bereits was in ihnen steckt. Sie scheinen sich am neuen Standort wohl zu fühlen und durch die Sonne begünstigt entfalten sie sich im Eiltempo. [Bild. Nr. 5/16-5/24]
Die Bienen und Hummeln die zudem zahlreich im Garten herum schwirren lassen jetzt schon auf eine gute Ernte hoffen.
Und unser kleines Marillenbäumchen? Es hat den frostigen Winter gut überstanden und wenn es bis jetzt auch nicht wirklich an Größe zugelegt hat, es bildet doch Blätter aus und bleibt dann eben unser Bonsai Marillenbäumchen.[Bild. Nr. 5/25-5/26]
Die Natur fasziniert jedes Jahr aufs Neue. In nicht ganz 30 Tagen ist aus dem kargen, noch vom Winter geprägten Garten eine üppige, grüne Oase entstanden. Die vielen kleinen Blüten verwöhnen jedoch nicht nur die Augen , sie verströmen zudem einen betörenden Duft, der sich durch den gesamten Garten zieht. [Bild. Nr. 6/01-6/18]
Nachdem es der Jänner zum mildesten, Februar und März zum kältesten seit Langen gebracht hatten, entwickelt sich der April nun ganz allmählich zum heißesten seinesgleichen.