Mit dem Oktober ist auch der Herbst ins Land gezogen. Das Wetter unbeständig, überwiegend regnerisch mit kurzen sonnigen Momenten, eben typisch herbstlich. Die trockenen Zeitfenster versuchten wir zu nutzen, um am neuen Beet weiter zu basteln.
Nachdem das rote Beet bereits abgebaut und der Bereich begradigt war, fehlten nur mehr die letzten Bretter der rückwärtigen Seiten, um die Konstruktion am neuen Standort zu platzieren. Ein paar Bretter der Frontwand konnten wir noch montieren bevor es wieder zu regnen begann. [Bild. Nr. 1/01-1/08]
Die Pausen haben wir genutzt um die bereits roten Tomaten, die letzten Paprikas und ein paar Zwiebeln zu trocknen. [Bild. Nr. 1/09-1/10] Aus dem bereits nachgewachsenen Minze-Duo und der Zitronen-Verbene haben wir dieses Mal Gelee gemacht. [Bild. Nr. 1/11-1/13]
Für das neue Beet musste auch der Steinhügel etwas reduziert werden, um den Durchgang zu verbreitern. [Bild. Nr. 1/14] Trotz mehrere Unterbrechungen wegen zu viel Nass von oben , war es dann doch irgendwann geschafft. Das Rindenmulch werden wir erst auftragen sobald das Beet befüllt ist. [Bild. Nr. 1/15-1/21]
Nachdem sich der Oktober in den ersten Tagen richtig aus getobt hatte, ist er direkt in den „goldenen Herbst-Modus“ gewechselt, und hat uns sehr viel Sonne mit sehr milden Temperaturen beschert.
Bei derart herrlichem Wetter haben wir uns natürlich sofort daran gemacht, das neuen Beet fertig zu stellen. Die lauen Abende ermöglichten ein Arbeiten bis zur Dämmerung ohne klamme Finger zu bekommen. [Bild. Nr. 2/01-2/14]
Mit dem Schutzanstrich ist das Beet nun für den Winter vorbereitet. – Das überschüssige Holz haben wir zusammen gebündelt und die Terrasse steht für neue Projekte zur Verfügung. [Bild. Nr. 2/15-2/21]
Parallel zum Beet haben wir den Eingangs-Bereich zum Garten überarbeitet. Durch den Holzverschlag ist der Weg etwas schmal geworden und da wir für den Anbau der Kartoffeln im nächsten Jahr ohnehin etwas neues ausprobieren wollen, haben wir auch gleich den Kirschlorbeer und unser kleines Bonsai-Marillenbäumchen etwas versetzt. [Bild. Nr. 3/01]
Das kleine Bäumchen ist nun näher zu seiner „Mutter“ gerückt [Bild. Nr. 3/02] und der Kirschlorbeer hat, nach heftiger Gegenwehr, seinen Platz neben der Rotbuche gefunden. [Bild. Nr. 3/03-3/06] Danach konnte die Kurve abgeschwächt und alles wieder mit Kies bzw. Holzdekor abgedeckt werden. [Bild. Nr. 3/07-3/12]
Mitte Oktober und Temperaturen um die 20°C Grad, da freuen sich auch die Pflanzen und bringen noch zahlreiche Blüten hervor. [Bild. Nr. 4/01-4/11]
Das milde und sonnige Wetter kann jedoch nicht ganz darüber hinweg täuschen das der Sommer vorbei ist, die sich färbenden Blätter sind allmählich nicht mehr zu übersehen. [Bild. Nr. 4/13-4/24]
Solange das Wetter allerdings noch dermaßen mild ist, wird im Garten gewerkelt. Zeit für den Knoblauch in den bereits vorbereiteten Beeten gepflanzt zu werden und gleich alles wieder mit Stroh abgedeckt, um die Erde vor dem Austrocknen zu schützen. [Bild. Nr. 5/01-5/05]
Aus den Salatpflänzchen, die unerwarteter weise, so üppig im Hochbeet aufgegangen waren, hatten wir zuvor schon einige umgetopft und den Rest direkt zu Salat verarbeitet, [Bild. Nr. 5/06-5/07] Die umgetopften Salatpflänzchen sind mittlerweile im Hochbeet untergebracht, während der Winter-Salat im Karfiol-Beet ungestört wachsen kann. [Bild. Nr. 5/08-5/10]
Von den beiden Äpfeln ist einer bereits abgefallen und somit zur Verkostung freigegeben. Süß und saftig hat er geschmeckt, wie es die Beschreibung versprochen hatte. Der zweite darf noch in der Sonne reifen. [Bild. Nr. 5/11-5/12]
Und während unser neues Projekt noch ein wenig im Freien lagern muss, [Bild. Nr. 5/13] nutzen wir die Zeit und fangen schon einmal an den Bereich um das neue Beet her zurichten. [Bild. Nr. 5/14-5/15]
Nachdem der Bereich für unser neues Projekt komplett frei geräumt war, konnte es losgehen. [Bild. Nr. 6/01-6/03] Bei nach wie vor herrlichem Sonnenschein ist unser Holzhaus, welches wir künftig als Werkstatt nutzen wollen, schnell gewachsen. [Bild. Nr. 6/04-6/09]
Für das Dach hatten wir stabilere Bretter organisiert, die mitgelieferten OSB Platten schienen uns nicht ausreichend, um auch darauf stehen zu können. [Bild. Nr. 6/10-6/15]
Mit dem Schutz- und Farbanstrich ist das Haus nun auch für den Winter präpariert und aus dem „roten“ Beet ist so nebenbei ein „Grünes“ geworden. [Bild. Nr. 6/16-6/21]
Das Wetter hatte es auch weiterhin richtig gut mit uns gemeint. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir gemächlich die Dachschindeln am Haus anbringen, die Regenrinnen neu bzw. wieder montieren und die Bodenunterkonstruktion inklusive Bodenbelag verlegen. [Bild. Nr. 7/01-7/09]
Das neue „grüne“ Beet haben wir direkt mit der Erde aus dem „Bigbag“ befüllt und der Bereich ums Beet ist mit Rindenmulch eingedeckt. [Bild. Nr. 7/10-7/13]
Einzig der Blick in den Garten verrät die wirkliche Jahreszeit. [Bild. Nr. 7/14-7/19] Von den milden Temperaturen her würde man nach wie vor an den Spätsommer denken, von denen ganz besonders die Kapuzienerkresse profitiert.[Bild. Nr. 7/20-7/24]
Der Oktober hat geendet wie er gestartet ist – sehr stürmisch, mit viel Regen und zwischendurch auch einmal ein bisschen Sonne. Auch die Temperaturen waren sehr vielseitig, von – „der Jahreszeit angepasst“ – bis hin zu – „viel zu warm, bei um die 20°C Grad “ – war alles dabei. [Bild. Nr. 8/01-8/15]
Einzig der erste Frost ist noch ausgeblieben und inzwischen ist es auch offiziell, das 2018 das wärmste Jahr ist seitdem es Aufzeichnungen über das Wetter gibt, egal wie sich die Temperaturen noch entwickeln werden.
Die Frost empfindlichen Krieger haben wir vorsorglich trotzdem schon verpackt und das verbliebene Gemüse (Kohlsprossen, Wintersalat und Karfiol) kommt mit eisigen Temperaturen sehr gut zu Recht.
Zu unserer Überraschung hat ein Karfiol Pflänzchen vom Sommer doch noch ein schönes Röschen ausgebildet und konnte noch rechtzeitig vor den gefräßigen Kohlweißling Raupen gerettet werden. [Bild. Nr. 8/15-8/18]