Der Juli hatte einen sonnigen, aber nicht zu heißen Start. Gerade richtig um auf der Terrasse zu „werkeln“ und die „Testreihe“ zu erneuern. Die Tomaten-Pflänzchen [Bild Nr. 1/04] sind ja zwischenzeitlich in ein temporäres Beet übersiedelt und das Gurken-Pflänzchen hat weiterhin geschwächelt, dementsprechend war Platz für Neues. Außer dem Apfelbäumchen [Bild Nr. 1/03] sind alle Töpfe nun mit Kräuter bepflanzt bzw. Samen gesät worden. [Bild Nr. 1/01-1-02]
Ansonst heißt es im Moment einfach nur Warten und den Pflanzen und Früchten beim Wachsen und Blühen zusehen [Bild Nr. 1/05-1/19]. Besonders der Rhabarber besticht mit seinen Blättern die inzwischen so groß sind, dass sie als Regenschirm dienen könnten [Bild Nr. 1/20-1/21].
Die Kombination aus sonnigen Tagen und ausgiebigem Regen in der ersten Julihälfte treibt das Gemüse an. Überall blitzt es rot aus den Tomatenstauden hervor und bei genauerem Hinsehen entdecken wir immer wieder voll reife Früchte, die direkt gepflückt und verspeist werden [Bild Nr. 2/01-2/08].
Bei den Paprikas sind die Früchte mittlerweile so groß, dass man anhand der Form auch die Sorte erkennen kann [Bild Nr. 2/09-2/17] und bei den Gurken konnten wir die zweite größere Ernte mit ca. 3 Kilo abernten und verarbeiten. [Bild Nr. 2/18-2/219] Damit der neu aus gepflanzte Salat im Hochbeet genug Licht abbekommt, haben wir die Gurkenstauden allerdings jetzt etwas reduziert [Bild Nr. 2/20].
Der Karfiol hingegen hat anscheinend zu viel Licht oder wohl eher zu viel Hitze abbekommen und ist vor dem reif werden aus geblüht und nicht besonders schmackhaft. [Bild Nr. 2/21].
Die zweiten Juli Hälfte hat mit hoch sommerlichen Temperaturen und wenig Regen begonnen. Etwas, das mit ein bisschen mehr Gießwasser rasch behoben werden konnte, um die Pflänzchen bei Laune zu halten [Bild Nr. 3/01-3/14].
Die Gurkenstauden haben wir nun, nachdem wir bereits an die 10 Kilo vor allem von der Sorte „Dekan“ ernten konnten, etwas radikaler zurück geschnitten. [Bild Nr. 3/15-3/17]. Damit kann sich die „Tanja“ mehr ausbreiten [Bild Nr. 3/18] und die inzwischen recht groß gewordenen Salat Pflänzchen bekommen mehr Sonne ab [Bild Nr. 3/19-3/21]
Auch die Pflänzchen in den temporären Beeten haben in den letzten Wochen ordentlich zugelegt. [Bild Nr. 4/01-4/02]. Das Basilikum aus einem der Beete haben wir geschnitten und zu Pesto verarbeitet, für uns wird das eine leckere Mahlzeit, für die verbliebenen Pflanzen im Beet bedeutet es mehr Licht [Bild Nr. 4/03-4/04].
Die Disteln kommen, wie auch der restliche Garten, gänzlich ohne zusätzliche Bewässerung aus [Bild Nr. 4/05-4/18]. Lediglich unsere jungen Obstbäume bekommen ab und an eine Kanne Wasser zusätzlich zum Regen [Bild Nr. 4/19-4/21]
Zwischendurch hatte der Juli eine recht ausgewogene Mischung zwischen Sonne und Regen gefunden. Das ideale Wetter für das Gemüse und wir konnten, früher als gedacht, so viel von den kleinen Rispen- [Bild Nr. 5/01-5/03] , den Ampel- [Bild Nr. 5/04-5/05] und den Cherry-Tomaten [Bild Nr. 5/06] ernten, um sie verarbeiten zu können. Auch bei der alten rumänischen Sorte überwiegt mehr und mehr der „Rotanteil“ [Bild Nr. 5/07].
Die Ernte ergab gesamt fast 4 Kilo und so konnten wir aus den kleinen, süßlich schmeckenden Ampeltomaten Ketchup machen, die restlichen Tomaten wurden zu einer Pasta-Sauce verarbeitet [Bild Nr. 5/08-5/09]
Die letzten Juli Tagen brachten eine Hitzewelle mit sich, welche die Reife der Tomaten nochmals voran trieb. Bei brütender Hitze ernteten wir von den Cherry Tomaten nochmals beinahe 6 Kilo , die kleinen Rispen-Tomaten brachten zirka 1 Kilo auf die Waage. Nicht gerade die idealen Temperaturen um einzukochen, aber die Mühe hat sich gelohnt. [Bild Nr. 5/10-5/12]
Abseits der Gemüsebeete freuen sich die Bienen und Hummeln über die Nahrung, welche die zahlreichen kleine Blüten liefern [Bild Nr. 5/13-5/17]. Und manchmal, vollkommen unerwartet passiert es dann doch, dass einem die etwas scheuen Bewohner des Gartens direkt vor die Linse laufen [Bild Nr. 5/18-5/21].